Marion Lind - Heilpraktikerin für Psychotherapie und Ausdrucksmalerin
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Tipp des Monats Mai

Thema: Gewaltfrei Kommunikation

Buchempfehlung: Klaus Dieter Gens >Mit dem Herzen hört man besser<

Zitat: >Unsere wahre Natur ist Frieden< Dalai Lama         

Klaus-Dieter Gens zertifizierter Trainer für Gewaltfreie Kommunikation und Autor des oben genannten Buches schreibt gut strukturiert und kompakt, wie wir eine zufriedenstellende und effektive Kommunikation entwickeln. Wie schnell verfangen wir uns in einem Wirrwarr von Missverständnissen, versteckten Vorwürfen und abwertenden Du-Botschaften.

Ich stelle Ihnen hier die auf Seite 43-44 beschriebenen Vier Hörweisen-Schuldohren und Einfühlungsohren vor.

Achten Sie doch in den nächsten vier Wochen darauf mit welchen der Ohren Sie häufig, selten oder nie hören. Drucken Sie sich die kleine Tabelle aus und stecken Sie sie in Ihrer Hosentasche. Schauen Sie möglichst einmal am Tag auf die Tabelle.Das kann sehr hilfreich sein.

Schuldohren nach innen:

Botschaft: „Mit mir ist etwas nicht in Ordnung, sonst wäre die Situation nicht so.“

Menschen, die mit diesen Ohren (Denkweise) ausgestattet sind, denken so: Was habe ich denn schon wieder falsch gemacht? Immer komme ich in solche Situationen, und ich bin nur eine Last!“ (Selbstvorwürfe, Selbstkritik, Selbstabwertung, Schuldübernahme)

Einfühlungsohren nach innen:

Botschaft: Meine Gefühle und Bedürfnisse zählen jetzt.“

Selbsteinfühlung: Wie geht es mir in diesem Moment, was fühle ich und was brauche ich? „Oh, ich spüre Angst, Irritation und Unsicherheit, Druck. Ich brauche dringend Sicherheit, und was kann ich tun, um diese Situation zu entschärfen?“

Schuldohren nach außen:

Botschaft: „Mit ihm ist etwas nicht in Ordnung, sonst wäre die Situation nicht so.“

Negativgedanken über den anderen: „Der spinnt ja wohl, was bildet der sich ein, verantwortungsloser Typ….“ Folge: Frust, Ärger, Trotz, Rache und Bestrafungsgedanken.

Einfühlungsohren nach außen:

Botschaft: Der andere braucht etwas und bittet um etwas (evtl. auf unangemessene Weise).

Wir fühlen uns in den anderen ein und deuten (unterstellen ihm) eine sinnvolle Absicht: Er versucht sich ein sinnvolles Bedürfnis zu erfüllen (Wenngleich ich die gewählte Strategie nicht für angemessen halte, gehe ich davon aus, dass ihm gerade keine andere zu Verfügung steht.

 www.europabuch.de

www.gewaltfreiforum.de