Marion Lind - Heilpraktikerin für Psychotherapie und Ausdrucksmalerin
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Tipp des Monats Februar 2015

 

Übung: Grenzen setzen

Grenzen setzen, aber noch viel wichtiger die eigenen Grenzen zu spüren, ist von besonderer Bedeutung.  Zudem verletzten wir im täglichen Umgang schnell die Grenzen unserer Mitmenschen, da Grenzen individuell sehr unterschiedlich sein können. Sind wir gestresst oder verängstigt, lassen wir andere Menschen weniger nah an uns herankommen, weil unser Sicherheitsbedürfnis verletzt werden könnte. Sind wir entspannt oder ist uns ein Mensch sympathisch, lassen wir ihn näher an uns herankommen, seine vielleicht beruhigende Art unterstützt unsere Entspannung und sorgt für Sicherheit.
Menschen  haben im Laufe Ihres Lebens die unterschiedlichsten Grenzverletzungen erfahren und/oder verletzen selbst die Grenzen anderer Menschen. Wie wir mit Grenzverletzungen umgehen, ist sehr individuell. Es gibt Menschen, die durch die erfahrenen Verletzungen selbst dazu neigen die Grenzen Ihrer Mitmenschen zu verletzten.

Häufig stellen wir uns die Frage, ob wir überhaupt eine Grenze setzten dürfen. Wir haben Sorge, dass wir die andere Person verletzten. Wenn wir den Mut finden uns klar auszudrücken und dabei freundlich, aber bestimmt bleiben, kann es zwar für unser gegenüber schmerzlich sein. Es kann aber auch neue Wege eröffnen.

Beobachten Sie eine Zeit lang:

  •  Wer Ihnen zu nah kommt und wann und wem Sie eine Grenze setzten möchten.
  • Wann und wodurch Ihre Grenzen verletzt werden.
  • die inneren Stimmen, die Ihnen verbieten eine Grenze zu setzten, obwohl dies nötig wäre. Versuchen Sie zu verstehen, warum die innere Stimme Sie hindert.

Beobachten Sie eine Zeit lang Ihre Reaktionen und versuchen Sie dann in kleinen Schritten wichtige Grenzen zu setzen. Sein Sie freundlich in Umgang mit sich selbst, nicht immer gelingt es die nötigen Grenzen zu setzen. Auch kleine Schritte und Erfolge sind wichtig und sorgen für Bestätigung.

Buchempfehlung Luise Reddemann " Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem erste Schritt" Übung: Grenzen Seite 85

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